| Zur Geschichte der Orte |
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Adelsdorf - einst bei der ersten urkundlichen Erwähnung “birnenförmiges Platzgassendorf mit Rittergut sowie Gewanne und Gutsblöcken als Fluranlage” - zählte am Amfang nur insgesamt 11 Häuser. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Adelsdorf zu einem kleinen Ort von ca. 200 Einwohnern inmitten grüner Wiesen, umgeben von kleinen Büschen und dem nahe gelegenen Spiralteich, der eine Wasserfläche von mehr als 20 ha aufwies. Was es da nicht gab - ein wahres Paradies für alles Getier: Mövenscharen hatten auf kleinen Inseln im Teich ihre Gelege, Karpfen und Schleien gediehen prächtig, um dann im Herbst gefischt zu werden. |
Brockwitz
Brockwitz ist ein kleines Dorf, am Südrand des Raschützwaldes gelegen, und hat eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte. Erstmals wurde Brockwitz 1219 urkundlich erwähnt. In früheren Zeiten, so wird berichtet, sollen die meisten Bauern Bier gebrannt und ausgeschenkt haben.
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Das Dorf Lampertswalde ist seiner Anlage nach ein Zeilendorf. Wann genau es erbaut worden ist nicht zu ermitteln, doch wird es nach einem Dokument aus dem Logialbuch (Abschriftensammlung) des Klosters in Meißen schon im Jahre 1219 mit dem Namen Lamprechtiswalde genannt. Im Jahre 1561 wird in einer alten Chronik erstmals eine große Anzahl von Leinewebern in Lampertswalde erwähnt. 1618 - 1648, während des Dreißigjährigen Krieges herrschten mehrere Jahre hindurch die Pest und wahrscheinlich auch die Blattern. |
1206 wurde unser Dorf erstmals mit dem Namen LAMPRECHTSWALT urkundlich in einem päpstlichen Schreiben erwähnt. wann das Dorf erbaut worden ist, konnte bis heute nicht festgestellt werden. |
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Mühlbach
![]() Erstmals wurde der Ort Mühlbach 1220 im Zusammenhang mit der Übergabe der Lampertswalder Kirche aus dem Domkapital Naumburg an das Kreuzkloster Meißen unter dem Namen Molenbach erwähnt. Kirchlich gehört Mühlbach schon immer zu Lampertswalde. Politisch war Mühlbach lange ein Teil des Ritterguts Schönfeld. Die Mühle gehörte bis zum Aussterben des Ortes im Dreißigjährigen Krieg auch kirchlich zu Schönfeld. ![]() |
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Quersa
![]() Über die Herkunft des Namens Quersa gibt es verschiedene Ansichten. Im Jahre 1220 wurde Quersa, wie es heute heißt, unter dem Namen “Queresen” erstmals urkundlich
erwähnt. ![]() ![]() |
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Schönborn
![]() Schönborn war deutsches Kolonistendorf und wurde im Jahre 1220 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ortslage bezeichnet man als Anger- und Straßendorf. Der Ort hatte verschiedene Schreibweisen, welche aber alle bedeuten: “Der Ort am schönen Quell (Born)”. Folgende Kulturdenkmale gibt es im Ort: eine alte Holländer Windmühle, ein Ehrenmal zur Erinnerung an gefallene des 1. Weltkrieges, zwei alte Meilensteine aus dem 19. Jahrhundert, auf den Wiesen in Richtung Linz ein Windrad, am Dorfrand steht noch eine alte Ziegelei, wo der Brenner unter Denkmalschutz steht.
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